Die Produktionstheorie wird den breitesten Raum im Bereich der Unternehmenstheorie
beanspruchen. Sie unterscheidet sich in den grundlegenden Bereichen wenig
von der betriebswirtschaftlichen Produktionstheorie. Lediglich einige
Begriffe sind anders. So heißt z. B. das
Klassische
Ertragsgesetz in der Betriebswirtschaftslehre Produktionsfunktion
vom Typ A (oder Gutenberg-Produktionsfunktion).
Das Klassische Ertragsgesetz ist sicherlich nicht die empirisch
relevante Produktionsfunktion, aber es eignet sich ausgezeichnet, einige
grundlegende Begriffe wie
Grenzprodukt und Durchschnittsprodukt
zu erklären.
Zuvor werden die zentralen Begriffe
Input
und Output, fixe und variable Faktoren definiert.
Während das Klassische Ertragsgesetz einen variablen Produktionsfaktor
betrachtet, werden
substitutionale und limitationale
Produktionsfunktionen herangezogen, um zu zeigen, ob und wie Unternehmen
auf die Änderungen einzelner Faktorpreise, z. B. Lohnerhöhungen, reagieren.
Die Abschnitte über
Isoquanten und
die
Grenzrate der technischen Substitution knüpfen
dann methodisch unmittelbar an Indifferenzkurven und die Grenzrate der
Substitution in der Haushaltstheorie an.
Niveauproduktionsfunktionen und
Skalenerträge
greifen den Elastizitätsbegriff wieder auf.