Elastizitäten sind dimensionslose Größen und - um
was es auch gehen mag - immer ein Wert, der näherungsweise angibt,
um wie viel Prozent sich eine abhängige Größe ändert,
wenn eine unabhängige Größe um ein Prozent steigt. Von
den zahlreichen Elastizitäten, die in allen Teilbereichen der Ökonomie
eine wichtige Rolle spielen, werden hier nach einer
einführenden allgemeinen Betrachtung die
drei für die Theorie der Nachfrage
wichtigsten im Detail vorgestellt:
die
Einkommenselastizität, mit deren
Hilfe sich unterscheiden lässt, ob ein Gut in den Augen der
Nachfrager ein Grundbedarfs- oder Luxusgut ist,
die
direkte Preiselastizität der Nachfrage,
deren Kenntnis diverse interessante Schlüsse zulässt (z.
B. auf die Entwicklung des Umsatzes bei
einer Preiserhöhung oder zu erwartende Einnahmen aus einer Steuer), und
die
Kreuzpreiselastizität, mit deren
Hilfe sich substitutive und komplementäre Güter identifizieren
lassen.
Den Abschluss dieses Abschnitts bildet ein
Interpretationsbeispiel.
Im Bereich der Angebotstheorie sind vor allem die direkte Preiselastizität des Angebots, partielle Produktions-, Skalen- und Substitutionselastizitäten von Bedeutung.